Arbeitsrecht III

Kollektives Arbeitsrecht

Im Bereich Arbeitsrecht gilt das „kollektive Arbeitsrecht“ als kompliziert und oft schwer durchschaubar. Das Bundesverwaltungs- und die OVG´s sowie das Bundesverfassungsgericht sind für einen Großteil der Gestaltung des kollektiven Arbeitsrechts verantwortlich.

In diesem Seminar werden die wesentlichen gesetzlichen und richterrechtlichen Grundlagen erläutert. Die teilnehmenden Personalräte erfahren, wo die Grenzen gewerkschaftlichen Handelns in der Ausübung des Mandats als Interessenvertretung liegen. In Abgrenzung dazu wird auch der gesetzliche Auftrag zur Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft thematisiert.

Weiterhin wird das kollektive Arbeitsrecht unter dem Gesichtspunkt der gesellschaftlichen Bewertungen des Grundgesetzes und den europäischen Rechtsquellen betrachtet.

Diese Kenntnisse dienen als Schutz, im Rahmen der Interessenvertretungsarbeit unbewusst über das rechtlich Erlaubte hinaus zu gehen. Gleichsam dient das Seminar als Information, die Unterschiede zum europäischen kollektiven Arbeitsrecht richtig einordnen zu können.

Inhalte

Gesetzliche Interessenvertretung

  • Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaft und PR
  • Gemeinsame Themen für PR und Gewerkschaft
  • Bedeutung der Gewerkschaften
  • für die Arbeit des PR-Mitglieds
  • Gewerkschaftliche Aktivität in der Dienststelle
  • Gesetzliches Verbot vom Aufruf zu Arbeitskampfmaßnahmen
  • Grenze der gewerkschaftlichen
  • Werbung durch den PR während der Arbeitszeit

Das kollektive Arbeitsrecht

  • Unterschied zwischen betrieblichem und überbetrieblichem Arbeitsrecht
  • Internationale und nationale Grundlagen des kollektiven Arbeitsrechts

Das Tarifrecht

  • Zustandekommen
  • Rolle des PR
  • Wirkungen von Tarifverträgen
  • Gegenstand eines Tarifvertrags
  • „Allgemeinverbindlichkeit“ eines Tarifvertrags
  • Verhältnis von Tarifvertrag und Dienstvereinbarung
  • Verfassungsrechtliche Gedanken zur Rechtslage
Das Arbeitskampfrecht
  • Streikrecht nach deutscher Rechtsprechung
  • Streik im europäischen Recht
  • Durchführung eines Erzwingungsstreiks
  • Warnstreiks und deren Zulässigkeit
  • Rechtwidrigkeit eines Streiks
  • Folgen zulässiger Streiks
  • Folgen unzulässiger Streiks
  • Arbeitskampfmaßnahmen der Dienststelle

 

Referenten:
Fachjuristen & Arbeitsrechtler

Teilnehmerzahl:
maximal 15

Gebühr:
590 € zzgl. Mehrwertsteuer und Hotelkosten

Seminardauer: 3 Tage
Erster Tag Beginn 13.00 Uhr
Dritter Tag Ende 13.00 Uhr

Schulungsanspruch:
§ 46 (6) BPersVG,analog LPersVG´s

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